Über Mind by Lena – Ihre Hypnosepraxis für mentale Begleitung

Hier lade ich Dich ein, mehr über mich zu erfahren

Ich wurde am 30. Januar 1984 in Hamburg geboren. 

Mein Vater war Binnenschiffer, und so begann mein Leben dort, wo andere Urlaub machen: auf dem Wasser. Vielleicht hat mich diese besondere Kindheit geprägt, denn schon früh hatte ich das Gefühl,
irgendwie zwischen den Welten zu stehen.
 

In der Schule war ich das auffällige Kind. Das Laute, das Schwierige und das Kind, das irgendwie nicht richtig dazugehörte. 
Während andere scheinbar mühelos ihren Platz fanden, hatte ich oft das Gefühl, die Welt anders wahrzunehmen als die Menschen um mich herum. 
Lange dachte ich, mit mir würde etwas nicht stimmen.

Trotzdem schaffte ich meinen Schulabschluss mit guten Ergebnissen und begann eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. 
Kurz darauf brach ich den Kontakt zu meiner Familie ab und zog, auf der Suche nach Freiheit, Zugehörigkeit und vielleicht auch nach mir selbst, hinaus in die Welt.
 

Viele Jahre lebte ich zwischen Arbeit, Verantwortung und dem Versuch, irgendwo anzukommen. 
Die Gastronomie wurde mein berufliches Zuhause. Gleichzeitig suchte ich immer wieder nach etwas, das ich damals nicht benennen konnte. Ich war überall und nirgends, ständig in Bewegung und
innerlich rastlos.
 

Ich wurde früh Mutter und war die meiste Zeit alleinerziehend. Diese Rolle hat mich geprägt wie keine andere. Sie hat mich wachsen lassen, mir Stärke gegeben und mir gezeigt, wie viel man schaffen kann, wenn Aufgeben keine Option ist.
 

Die größte Veränderung meines Lebens kam jedoch erst mit 32 Jahren. 
Nach vielen Jahren voller Fragen erhielt ich endlich eine Antwort: ADHS.

Plötzlich ergaben Dinge Sinn, die mich mein Leben lang begleitet hatten. 
Die ständige Unruhe. Das Gefühl, anders zu sein. Die unerschöpfliche Neugier. Das Chaos im Kopf. Aber auch die Kreativität, die Begeisterungsfähigkeit und die Fähigkeit, mich vollkommen in Themen zu vertiefen.

Mit der richtigen Medikation kehrte Ruhe in mein Leben ein. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, wirklich bei mir selbst anzukommen.
 

Von diesem Moment an begann eine neue Reise. 
Ich wollte verstehen, wie Menschen funktionieren, wie unser Gehirn arbeitet und warum wir fühlen, denken und handeln, wie wir es tun. 
Ich las Bücher, verschlang Studien, sah Vorträge und Dokumentationen und tauchte tief in die Welt von Psychologie, Neurodiversität und zwischenmenschlichen Beziehungen ein. 
Ein klassischer Hyperfokus und einer, der bis heute geblieben ist.
 

Nach 25 Jahren in der Gastronomie entschied ich mich schließlich, einen neuen Weg einzuschlagen. Heute nutze ich meine Zeit, um mich fachlich weiterzubilden und meine Erfahrungen mit fundiertem 
Wissen zu verbinden. 
Aus persönlicher Neugier wurde eine Berufung.
All die Erfahrungen meines Lebens, das Gefühl, anders zu sein, die Jahre des Suchens, meine Rolle als Mutter, die Herausforderungen im Alltag und schließlich die Diagnose ADHS, haben mich Schritt für Schritt zu meinem heutigen Weg geführt. 
Mit der Zeit wurde mein Interesse an der menschlichen Psyche, an Denk- und Verhaltensmustern und an zwischenmenschlichen Dynamiken immer stärker.

Aus dieser Entwicklung heraus wuchs der Wunsch, nicht nur zu verstehen, sondern Menschen auch 
professionell begleiten zu können. 
Ich entschied mich deshalb für die Ausbildung zum Hypnose-Coach bei Alexander Hartmann sowie für die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie.
 

In diesen Bereichen habe ich genau das gefunden, was mich schon lange begleitet: 
die Verbindung von tiefem Verstehen, praktischer Arbeit und der Möglichkeit, nachhaltige Veränderung zu unterstützen. 
Dabei verbinde ich heute fachliches Wissen mit persönlicher Erfahrung und einem ausgeprägten Verständnis für Menschen, die sich selbst suchen, feststecken oder neue Orientierung brauchen.
 

Rückblickend ergibt mein Weg ein klares Bild: Jede Station hat mich näher zu dem geführt, was ich heute tue. Und genau diese Verbindung aus Erfahrung, Wissen und echter Neugier auf den Menschen prägt meine Arbeit bis heute.
 

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, sehe ich keinen geraden Weg. 
Ich sehe Umwege, Herausforderungen, Neuanfänge und Wachstum. 
Vor allem aber sehe ich eine Frau, die nie aufgehört hat, Fragen zu stellen, zu lernen, mutig zu sein und ihren eigenen Platz in dieser Welt zu suchen.
 

Und genau das tue ich bis heute.

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